capella cantabilis Kantorin Ute Debus Orgelmusik

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Pressespiegel

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Hier finden Sie einige Pressestimmen über Veranstaltung der Kantorei und der capella cantabilis.

Für Nachfragen steht Ihnen unsere Presseprecherin zur Verfügung.

Mixes Voices
Kantorei-Projekt Mixed Voices begeisterte im Gläsersaal
"Etwas fürs Herz" war am Sonntagabend im Gläsersaal zu erleben – das Kantorei-Projekt Mixed Voices feierte mit Ralf Grösslers "Missa Parvulorum Dei" und John Rutters "Mass Of The Children" seine gelungene Premiere unter der Gesamtleitung von KMD Ute Debus. Die intensive Probenarbeit hatte sich gelohnt, das Ergebnis konnte sich hören lassen! [...] Mit Schwung setzte die Sopranistin Marietta Zumbült ein. Bald darauf ließ sich auch der Chor von den Gospelklängen mitreißen. Sichtlich Spaß machte es ebenfalls der Dirigentin, ihren Chor und das Orchester zum "Swingen" zu bringen [...] Der Höhepunkt des Konzerts folgte nach der Pause mit Rutters "Mass Of The Children". Beeindruckend war schon die Kulisse, die sich bot – nicht nur klanglich. Zusammen mit der Camerata und der Kantorei sangen der Mittelstufenchor der Fritz-Busch-Musikschule und der Kinder- und Jugendchor Siegen-Süd. Und so ging den Zuhörern gleich das Herz auf, als beim ersten Satz, dem Kyrie, die Kinder und Jugendlichen anfingen, ihre Stimmen mit Gotteslob hören zu lassen. [...] Daneben brillierten auch die beiden Solisten Maretta Zumbült und Jens Hamann. Die beiden international bekannten Sänger harmonierten in ihren Duetten und den Wechselgesängen mit dem Chor in eindrucksvoller Weise. [...] Am Ende gab es viel Applaus – und eine Dirigentin, die "very amused" war.
Siegener Zeitung, 11.05.2010
 
Passionskonzert
Die Zuhörer konnten sich dem starken Eindruck dieser Musik nicht entziehen. Das überrascht nicht. Gelang es Kirchenmusikdirektorin Ute Debus doch, allen Mitwirkenden äußerste Intensität abzufordern. Die Chorstimmen wirkten in allen Lagen und auf allen dynamischen Stufen klangschön. Die Camerata instrumentale vermochte ihrem scheinbar simplen Orchestersatz konzertante Größe zu geben.
Westfälische Rundschau, 22.03.2010
 
KMD Ute Debus wagte mit ihrem stimmlich gut aufeinander eingestellten Auswahlchor der Kantorei, der 1998 gegründeten capella cantabilis, und zusätzlich eingeladenen Solistinnen und Solisten den gelungenen Versuch, Buxtehude aufzuführen. [...] Das Publikum honorierte das gelungene Konzert, lobte das homogene Dirigat von Ute Debus, zum Teil stehend, mit lang anhaltendem Applaus. Zurecht: Abseits von Johannes- oder Matthäuspassion bereiten manchmal (Wieder-)Entdeckungen wie diese große Freude.
Siegener Zeitung, 22.03.2010
 
Tastenzauber
Léon Berben überzeugte mit Orgel- und Cembalomusik
Phantastische Tastenmusik des 18. Jahrhunderts für Orgel und Cembalo gab es am Sonntagabend mit Léon Berben in der Nikolaikirche in Siegen zu hören. [...] Schon das erste Stück des Abends, die Toccata und Fuge in d-Moll, auch unter "Dorische" bekannt (BWV 538) riss mit und legte Zeugnis für die Meisterschaft Berbens an der Orgel ab. [...] Berben deckte die Feinheiten und Empfindsamkeiten der Sonata (von C.P.E. Bach) durch eine hervorragende Fingerfertigkeit und durch ihre originelle Ornamentik gekonnt auf und überzeugte auf diese Weise auch hier.
Siegener Zeitung, 23.02.2010
 
Weihnachtsfreude
Kantorei begeisterte mit "Magnificat" und "Dettinger Te Deum"
Der Chor überzeugte bei beiden Stücken mit geschlossenem, harmonischem Klang und variationsreicher Darstellung voll innerer Freude. [...] Das Orchester begleitete frisch und zupackend [...] oder auch dramatisierend und staunend. [...] Die Musiker verstanden es, unter dem engagierten und behutsam Akzente setzenden Dirigat von Ute Debus einen Spannungsbogen zu entwickeln, der vom freudigen Gotteslob der Festfreude über innige Bitten um Bewahrung zu vertrauensvoller Zuversicht reichte, der also die allgemeine Freude zu einer persönlichen Erfahrung steigerte – es war ein Konzert, das wirklich auf Weihnachten vorbereitete!
Siegener Zeitung, 21.12.2009
 
Duruflé-Requiem
Gedenken an die Toten in der Nikolaikirche
Kirchenmusikdirektorin Ute Debus musizierte mit der "capella cantabilis", an der Orgel in Begleitfunktion und solistisch unterstützt von Gabriel Isenberg.
Das Programm: Werke der hohen und späten Romantik aus Frankreich und Deutschland mit Vokalkompositionen von Brahms und Duruflé. Von Brahms sang die [...] capella eines seiner bekanntesten Werke. [...] Die große Motette "Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen?" stand am Anfang – ehrfurchtgebietend, aussagekräftig, aufrüttelnd: "Warum?" – bohrende Frage, von den Chorsängern mit bemerkenswerter Geschlossenheit des Klanges eindringlich formuliert. [...]
Aber die tonale Abstimmung [beim Duruflé-Requiem] gelang ebenso gut wie dank guter Verständigung zwischen der Dirigentin und dem Organisten die Koordination in der Musizierzeit. So entstand auch bei diesem Werk ein sehr geschlossener Klangeindruck, der durch romantische Agogik in Dynamik und Phrasierung die Eigenarten dieser im evangelischen Bereich doch seltener zu hörenden Komposition zur Geltung brachte.
Westfälische Rundschau online, 22.11.2009
 
Atemberaubend
In der Brahms-Motette zu Beginn setzte der ausgesprochen rein intonierende Chor scharfe dynamische Kontraste. [...] Ergreifend gesungen der schlichte Choral am Schluss, dem sich Isenberg mit dem ebenso melodiösen, liedhaften "Pièce pour Grand Orgue Nr. 1" anschloss – dramaturgisch gut überlegt. [...]
Bei dem neunteiligen Werk [Duruflé-Requiem] zeigte sich die [...] capella cantabilis als ausgereiftes Ensemble. [...] Für seine geringe Größe von nicht einmal 20 Vokalisten erreichte der Chor [...] eine bemerkenswerte Klangstärke. Dynamisch kann der Chor feinsinnig agieren, wie nicht nur der hauchzarte Ausklang des Requiems deutlich machte – atemberaubend. [...] Es dauerte lang, [...] bis das Publikum schließlich den Beifall einleitete. Der war dann umso länger und herzlicher. Qualität muss belohnt werden.
Siegener Zeitung, 23.11.20089
 
Raumklang – Klangraum
Stimmgewaltig und virtuos
Das Konzert der Kantorei Siegen zusammen mit dem Organisten Jürgen Poggel begeisterte die Besucher der Evangelischen Kirche in Erndtebrück. Unter der Überschrift "Raumklang – Klangraum" bestritt die Kantorei Siegen unter der Leitung von Ute Debus zusammen mit dem Organisten Jürgen Poggel ein anspruchsvolles Konzert in der Evangelischen Kirche…Perfekt gestaltete sich das Konzert durch den Organisten Jürgen Poggel und die Sonaten Mendelssohns in c-Moll und A-Dur. Mit seinem virtuosen und gleichzeitig gefühlvollen Spiel wusste er sein Publikum zu begeistern. [...] Zum Schluss gab es einen langen Applaus für die Kantorei unter der Leitung von Ute Debus sowie Jürgen Poggel. "Fantastisch" war auch das Fazit der Zuhörer beim Verlassen der Kirche.
Westfalenpost, 02.11.2009
 
Die Sänger interpretierten die wunderschöne Musik Mendelssohn Bartholdys überzeugend, und in der Atmosphäre der erleuchteten Kirche erhielten die Motetten eine besondere Wirkung [...] die Musik berührte einfach. Der Chor bewies viel musikalisches Feingefühl, gestaltete die Werke abwechslungsreich und ließ die an manchen Stellen eher beeindruckende und anderer Stelle sehr ergreifende Musik [...] lebendig werden.
Siegener Zeitung, 02.11.2009
 
Alte Musik in Nikolai
Überaus hörenswert
Der solistische A-cappella-Chor "ensemble vocalitas" zeichnete Emphase und Klage ausdrucksstark und den vertrackten Deklamationsrhythmen entsprechend, dabei immer textverständlich, nach [...] An diesen und den weiteren Wiedergaben machte sich neben dem Enthusiasmus für diese Musik auch die unbestreitbare Professionalität der Sänger bemerkbar [...] Intermittiert wurden die Motetten durch das Gitarrenspiel von Dominik Jung [...] Eine gro0e Ruhe und Gelassenheit zeichnete sein technisch perfektes, jedem Showeffekt abholdes Spiel aus [...] Dominik Jung spielt gerade so, dass sich all das intendierte und Mitschwingende entfalten kann, als versierter Diener, nicht als Impresario, was umso eindringlicher wirkte [...] Die sechs Künstler warben nicht nur für sich und ihr Können, sie warben auch für eine Musik von unbestreitbarem Eigenwert, die es verdient, immer wieder neu zu Gehör gebracht zu werden.
Siegener Zeitung, 13.05.2009
 
J.S. Bach: Johannespassion
KMD Ute Debus überzeugte mit ihrer Interpretation der bekannten Passions-Geschichte. [...] Der präzise agierende Chor arbeitete diese persönliche Betroffenheit wunderbar heraus, überzeugte aber auch in seiner Rolle als Volksmenge. [...] Orchester, Chor und Solisten entwickelten und trugen den Spannungsbogen der Suche nach der Wahrheit über das Geschehen am Karfreitag und führten die Suche zu einem zuversichtlichen und strahlenden Schluss.
Siegener Zeitung, 30.03.2009
 
Es war ein berührendes und ergreifendes Konzerterlebnis in der evangelischen Kirche in Hilchenbach. [...] Es war schon beeindruckend, wie die Kantorei den Chorpart dramaturgisch und stimmlich ausdrucksstark mit dem großartigen Orchester "L'arco" umsetzte. Eindrucksvoll und stimmlich perfekt setzten die fünf Solisten jeweils ihren Part in Szene.
Westfalenpost, 30.03.2009
 
Eine bemerkenswerte Einstudierung von Bachs Johannes-Passion bot die Kantorei, geleitet von Kirchenmusikdirektorin Ute Debus und unterstützt vom Barockorchesters L'arco aus Hannover sowie von fünf exzellenten Gesangssolisten in der evangelischen Kirche Hilchenbach und in der Nikolaikirche Siegen. [...] Ute Debus hatte den Chor minutiös auf die anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet, so dass die letzte Steigerung der dem Werk innewohnenden Spannung im entscheidenden Moment möglich wurde. [...] Die Instrumentalisten mit ihrem Konzertmeister Christoph Heidemann passten sich der dramatischen Grundtendenz des Aufführungskonzepts hervorragend an und leisteten ihrerseits als Solisten bei der Begleitung der Sänger Hörenswertes.
Westfälische Rundschau, 30.03.2009
 
Oratorio de Noel und Gloria
Zum unaufgeregten Dirigat von Ute Debus zeigte sich auch der Chor von seiner feinsten Seite. Sogar in Momenten großer polyphoner Klangfülle blieb alles wohl strukturiert, liefen die Sängerinnen und Sänger nicht Gefahr, sich in einem "Klangbrei" zu verlieren [...] Grund zum Strahlen hatten am Ende Ute Debus und alle Mitwirkenden: das Publikum klatschte ausdauernd.
Siegener Zeitung, 15.12.08
 
Bach und Tango
[...] Ganz anders der Choreinsatz bei Astor Piazollas "Adios Nonino": Hier durchdrangen sich die Instrumente Bandoneon und Violoncello organisch mit dem großartig intonierenden Chor wie sich auch das klassische, das moderne und das populäre Idiom wie selbstverständlich durchdrangen. Ähnlich gelungen und überzeugend agierten die drei Klangträger in der Piazolla-Bearbeitung "Verano Porteno", einem weiteren Höhepunkt des Programms.
Siegener Zeitung, 17.11.08
 
Faszination Stimme
Das Programm "Faszination Stimme" war eines, das jene Einsicht nach innen ermöglichte, versperrte Wege freiräumte, eines, das dazu einlud innezuhalten. Das lag nicht nur an den Inhalten dessen, was die beiden Chöre sangen, sondern insbesondere auch an der Art des Vortrags. Es war ein A-cappella-Konzert der ruhigen, zurückgenommenen, oft ganz zarten, zerbrechlichen Klänge. Ein Konzert ohne Getöse, dafür mit Stimmen, die in all ihrer Zurückhaltung mehr Kraft entfalteten als manch laut heraus geschmetterter Ton.
Siegener Zeitung, 27.10.08
 
350 Jahre Krönchen und Taufschale
Das Zusammenspiel des Ensembles Rilegato entzückte die Zuhörer ganz ohne Anstrengung, ohne vordergründige Volkstümlichkeit durch klug ausgewählte und zusammengestellte Werke des Barocks und der Moderne, die wie für das Ensemble geschaffen schienen.
Siegener Zeitung, 09.09.08
 
Die Orgelmaus
Kantorin Ute Debus und Jürgen Poggel nahmen Publikum mit auf eine Reise durch das Instrument. [...] Mit dieser vergnüglichen Reise durch die Orgel, an der kleine und große Zuhörer sowie die Ausführenden gleichermaßen ihre Freude hatten, konnte das komplizierte Instrument sicher so manchem nähergebracht werden. Vielleicht verirrt sich die Orgelmaus ja in Zukunft auch einmal in den ein oder anderen Kindergarten oder eine Schule; nach der gestrigen Vorstellung sicherlich eine lohnende Reise!
Siegener Zeitung, 02.09.08
 
10 Jahre capella cantabilis
Die "kleine Schwester" der Kantorei Siegen ist zehn geworden. Ein guter Grund zum Feiern. [...] "Wir haben eine Fülle schönster Perlen auf dem Gebiet der Chormusik gesammelt und erobert" sagte Chorleiterin KMD Ute Debus zur Begrüßung. Von diesen "schönsten Perlen" glänzten einige ganz besonders strahlend; die vielleicht edelste war Messiaens "O sacrum convivium", dem die Sängerinnen und Sänger ungeheure Spannung verliehen. [...] Ganz viel Seele, ganz viel Gefühl legten die Sängerinnen und Sänger in Waldemar Ahlens "Sommerpsalm" [...] Beim Schlussapplaus hielt es das Siegener Publikum nicht mehr auf den Stühlen.
Siegener Zeitung, 20.05.08
 
Anton Bruckner: Messe Nr. 3 f-Moll
Ute Debus und der Kantorei ist es hoch anzurechnen, dass sie die dynamischen Vortragsbezeichnungen ernst genommen haben und so den Hörern ein eindrucksvolles Bruckner-Erlebnis vermitteln konnten [...] Dirigentin und Chor dürfen diese Bruckner-Interpretation auf der Erfolgsseite ihrer Annalen verbuchen.
Westfälische Rundschau, 22.04.08
 
Telemanns Matthäus-Passion mit der capella cantabilis
Der 14-köpfige Chor erwies sich als bestens von Ute Debus vorbereitet, intonierte die schlicht-schönen Choräle gehaltvoll, mit Fülle, [...] aber immer weit davon entfernt, die Musik zu überfrachten. Auch die komplexeren Chorsätze wirkten transparent, [...] und die gesangliche Ausgestaltung des Textes [...] ließ nichts zu wünschen übrig.
Siegener Zeitung, 17.03.08
 
Weihnachtsoratorium
Mit dem noch nicht lange wiederentdeckten Gloria von G.F. Händel eröffneten Streicher, Organist und Sopranistin das stimmungsvolle, andächtige Konzert. Heidrun Luchterhandt beherrschte die schnellen Koloratur-Partien virtuos und intonationssicher und gefiel in den langsameren Abschnitten mit warmem, unaufdringlichem Timbre und lyrischen Qualitäten. Nachdiesem überaus gelungenen Einstieg präsentierte sich mit Bach ein bestens eingestellter, sehr transparent klingender Chor, der jederzeit [...] mit kompaktem und ausgewogenem Klangbild überzeugte.
Siegener Zeitung, 31.12.07
 
Musik zum Ewigkeitssonntag mit der capella cantabilis
Die [...] sehr präzise agierende capella cantabilis, die durch einen überaus harmonischen Chorklang bestach, stand unter der gewohnt guten Leitung von KMD Ute Debus, die überzeugend textbezogen dirigierte.
Siegener Zeitung, 27.11.07
 
Tröstliche Gottesworte
Kantorei Siegen führte Brahms "Ein deutsches Requiem" im ausverkauften Apollo-Theater auf
Ausgesprochen deutlich markierte der Chor seine Text, malte Schlüsselbegriffe [...] regelrecht aus. Besonders schön reflektierte die Kantorei "Gesagtes" wie das "Herr, lehre doch mich" des Solo-Sängers [...]. Zweifellos der Höhepunkt in der gesamten Aufführung war der 5. Satz des Requiems, in dem Marietta Zumbült mit ihrem prächtigen, glanzvollen Sopran die Jesus-Worte sang der der Chor das Neu- mit dem Alttestamentlichen [...] verband [...]. Am Ende lohnte lang anhaltender Beifall die gelungene Kantorei-Premiere im Apollo-Theater.
Siegener Zeitung, 13.11.07
 
Viele eindrucksvolle Momente romantischer Gestaltung
Der Chor wirkte sehr überzeugend, wenn die Sänger sich ganz in die Darstellung ihrer Partien hineinlegen konnten [...]. Sehr eindrucksvoll gelangen fast alle Passagen, die von dynamischer Gestaltung leben: Entwicklungen vom Piano zum Forte und zurück [...]. Das waren im Verbund mit flexiblem Spannungsaufbau und Modulationen der sprachlichen Artikulation große Momente romantischer Gestaltung.
Westfälische Rundschau, 13.11.07
 
Orgelkonzert mit Léon Berben
Tiefen Eindruck hinterlassen
[...] den Schluss machten drei Werke von Bach, von denen besonders das letzte [...] mit einer kompakten und runden Klanggebung tiefen Eindruck hinterließ. Die Zuhörer erlebten ein Konzert, bei dem die barocken Klangmöglichkeiten der Nikolaiorgel voll ausgeschöpft wurden.
Westfälische Rundschau, 16.09.07
 
Festkonzert "60 Jahre Lobgesang"
"Mendelssohns Lobgesang zum 60. Geburtstag"
Die Evangelische Kantorei Siegen wird 60 ... Strawinskis Psalmensinfonie und Mendelssohns Lobgesang standen auf dem Programm ... So haben sich denn die Kantorei und Ute Debus mit diesem Festprogramm auf inhaltliche wie stilistische Extreme ihres Repertoires zubewegt und zugleich ein höchst anspruchsvolles Arbeitspensum bewältigt ... Dass sich der Chor den diffizilen Herausforderungen durch das moderne Werk gewachsen zeigte, verdient äußerste Anerkennung
Westfälische Rundschau, 2.5.07
 
Festkonzert "60 Jahre Lobgesang" mit Strawinski und Mendelssohn
Die Evangelische Kantorei Siegen hatte es sich nicht leicht gemacht mit ihrer Programmauswahl zum Festkonzert "60 Jahre Lobgesang" ...  Die ungewöhnlich besetzte "Psalmensinfonie" – neben den Blech- und Holzbläsern waren lediglich fünf Celli und vier Kontrabässe seitens der Streicher vertreten, hinzu kamen Pauken, Harfe und Klavier – fordert ein enormes Maß an Aufmerksamkeit und ist in diesem Sinne durchaus nicht ohne Mühe zu hören ... Die Vielzahl der Ausdrucksmittel von monotoner, fast wie erstarrt wirkender Melodik bis hin zu lebhafter Eruption, rhythmischer Intensivierung  und mitunter schroffer Dissonanz ließ die sehr gut gelungene Aufführung zu einem spannenden, wenn auch "anstrengenden" Ausflug in den musikalischen Kosmos Strawinskis werden. Felix Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang" förderte anschließend die "Regeneration" ... Die Kantoristen setzten sich sehr schön in Szene mit voluminösen Chören wie auch mit dem im ersten Teil a cappalla vorgetragenen Choral "Nun danket alle Gott" und präsentierten sich von Ute Debus gut vorbereitet und eingestellt ... Lang anhaltender kraftvoller Applaus war der Lohn für Ute Debus & Co. am Ende eines musikalisch sehr gelungenen Festkonzertes zu 60 Jahren Evangelische Kantorei Siegen...
Siegener Zeitung, 2.5.07
 
"Besonderes Konzert zum 60. Geburtstag"
Seit 16 Jahren müht sich Ute Debus mit großem Erfolg, anspruchsvolle und klangschöne Musik zur Aufführung zu bringen und immer wieder auch selten Gehörtes ins Programm aufzubieten. In diese Kategorie fällt das erste Stück des Abends, Igor Strawinskis "Psalmensinfonie" ... Mit Unterstützung eines Teils der Philharmonie Südwestfalen brachten die "Geburtstagskinder" den Auftakt sehr gut über die Bühne. "Alles was Odem hat, lobe den Herrn", mit diesem Psalmvers endet der Vokalteil bei Strawinski und beginnt gleichzeitig der im "Lobgesang" von Felix Mendelssohn-Bartholdy...
Westfalenpost, 3.5.07
 
Händel/Mozart "Der Messias"
"Weihnachten und der Messias"
Es war ein Konzert wider den süßlichen Weihnachtsrummel, der das Fest auf "Stimmung pur" reduziert. Mit Händels "Messias" stellte die Ev. Kantorei Siegen unter Leitung von KMD Ute Debus, die den gut aufgelegten Chor und die präzise und gestaltend spielende Camerata instrumentale nuanciert und mit Augenmerk auf musikalische, inhaltliche und dramatische Details dirigierte, das Weihnachtsfest in einen heilgeschichtlichen Zusammenhang, der die universale Bedeutung der Heiligen Nacht unterstrich...
Siegener Zeitung, 18.12.06
 
In der gut besuchten evangelischen Kirche in Hilchenbach brachte die Evangelische Kantorei Siegen unter der Gesamtleitung von Kirchenmusikdirektorin Ute Debus als 999. Kantorei-Konzert den "Messias" von Georg Friedrich Händel in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung...
Westfalenpost, 18.12.06
 
"Das tausendste Konzert der Evangelischen Kantorei"
Das tausendste Konzert der Evangelischen Kantorei - die letzte Veranstaltung des Siegener Mozart-Festivals. Und das mit Händels "Messias" in der total besetzten Haardter Kirche. Oder müsste man sagen: mit Mozarts "Messias"? Denn Mozarts Verschiebung des barocken Großwerks in die Klassik macht aus dem Ursprünglichen etwas Neues... Auch der Chor hat diesen stilistischen Schritt von Händel in Richtung Mozart gewagt und hörbar gemacht... Manche Chöre wirkten kaum noch barock, weil sie sich aus innerer Bewegung und scheinbar frei im Raum schwebend den Hörern mitteilten: "Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn" etwa oder "Denn durch seine Wunden sind wir geheilet"...
Westfälische Rundschau, 19.12.06
 
Duruflé-Requiem
"Absolute Intonationssicherheit"
Die capella cantabilis aus Siegen sang unter der souveränen Leitung von Ute Debus im Dom zu Verden. Schon bei der zu Anfang gesungenen Missa Brevis des norwegischen Komponisten Knut Nystedt gelang Ute Debus eine sich klanglich und dynamisch entwickelnde Interpretation, bei der eine weitere Besonderheit des Chores deutlich hervortrat: die absolute Intonationssicherheit, die speziell in diesen Werken der Spätromantik durch die zum Teil neomodalen harmonischen Wendungen höchste Anforderungen an die Interpreten stellt. ... Beim abschließenden Werk des Programms, dem Requiem von Duruflé, ... sangen Chor und Solisten von der Empore der romantischen Orgel. ... Die klangliche Qualität des Chores wurde zusätzlich durch die hervorrangenden Leistungen der beiden Chormitglieder Michael Utsch (Bariton) und besonders Ursula Schäfer (Mezzosopran) in ihren solistischen Aufgaben demonstriert. Diese capella cantabilis aus Siegen möchte man in Verden gerne noch einmal hören.
Verdener Aller-Zeitung, 28.11.06
 
J.M. Haydn: "Requiem in c", W.A. Mozart: "Requiem d-moll"
"Ev. Kantorei Siegen führte Requiem-Vertonungen von Michael Haydn und Wolfgang A. Mozart auf"
Der direkte Vergleich der zwei wichtigsten Requiem-Vertonungen der Wiener Klassik machte den besonderen Reiz eines gelungenen Beitrags der Evangelischen Kantorei zum Siegener Mozart Festival aus. ... Dynamik und nicht Atemlosigkeit prägte die Interpretation der beiden Werke, dazu, besonders bei Mozarts Requiem, eine bei aller Dynamik feierliche Grundhaltung ohne interpretatorische Extreme und Manierismen ... Stand bei Haydn, dessen Requiem-Partitur Mozart für die Uraufführung kopierte, der Chor unangefochten im Zentrum des musikalischen Geschehens, unterschied sich das im Anschluss daran wiedergegebene Mozart-Requiem zuerst einmal ohrenfällig durch eine gleichgewichtigere Aktivität der drei Gruppen, Chor, Orchester und Soloquartett. ...
Siegener Zeitung, 15.11.06
 
"Besucher in der übervollen Kirche spendeten lange und dankbar Beifall"
... So war auch die Interpretation durch Ute Debus zu verstehen, die beim Mozart-Werk ihrem Chor Ausdruck-Bemühungen abverlangte, die über das übliche Maß hinausgingen. Und der Chor konnte ihre Intentionen umsetzen. Erstaunlich dabei, dass auch dort, wo das technische Vermögen an Grenzen stoßen musste und emotionale Anteile zu gesteigerter Wirkung kamen, die gestalterische Disziplin gewahrt blieb. ...
Westfälische Rundschau, 15.11.06
Rundfunk-Auftritt: "capella cantabilis" und Blechbläserensemble "pro musica sacra" - Chorgesang und Bläserklang
"stilvoll und rund im Gesamtklang"
Renaissance trifft Moderne. Die capella cantabilis sang im ersten Teil alte Werke: geistliche Musik von Schütz, Viadana und Sweelinck - sehr stilvoll und rund im Gesamtklang [...] Großes Interesse weckte eine Uraufführung von "Psalm 1" des 16jährigen Stephan Quandel aus Neunkirchen [...] Das Werk war für die Vokalisten nicht einfach, aber es bot aus seiner Substanz Gestaltungsmöglichkeiten [...] Ein Konzertmitschnitt wird von WDR3 am 25.5.2006 gesendet.
Westfälische Rundschau, 15.5.06
 
"wunderbare Werke"
... Unter dem präzisen und engagierten Dirigat von KMD Ute Debus trug der Chor, immer im Wechsel mit reinen Bläserstücken, wunderbare Werke vor, die auf den Sonntag Kantate (Singt dem Herrn ein neues Lied) bezogen waren...
Siegener Zeitung, 15.5.06
J. S. Bach "Matthäus-Passion"
"gesteigerte Hervorhebung der Affekte"
Hohelied der Liebe und des Glaubens - Ute Debus erhob Bachs Matthäus-Passion zum Inbegriff der menschlichen Heilsgeschichte. [...] Ein stark ausgeprägter Hang zur Dramatik äußerte sich weniger in den Tempi, als in gesteigerter Hervorhebung der Affekte, also der "Klangrede". Dieses galt gleichermaßen für die holzschnittartige Kantigkeit, mit der die fabelhafte Kantorei die Volkschöre hinstellte, als auch für die Choräle, die sich tröstlich gefestigt über das Leid hinwegsetzten.
Siegener Zeitung, 4.4.06
 
"ein herausragendes kirchenmusikalisches Ereignis!"
Bachs Matthäus-Passion in der voll besetzten Haardter Kirche - gesungen von der Evangelischen Kantorei und einem Solistenquintett, instrumental musiziert vom Barockorchester L'arco unter der Leitung von Ute Debus: ein herausragendes kirchenmusikalisches Ereignis!
Westfälische Rundschau, 4.4.06
 
"Erlebnis ganz besonderer Art"
Evangelische Kantorei bot Matthäus-Passion in brillantem Konzert mit gesanglicher Klangfülle [...] Gesangliche Perfektion sowohl des großartigen Chores, der hoch qualifizierten Solisten und die einzigartige Klangfülle des herausragenden Orchesters ließen das musikalische Meisterwerk von Johann Sebastian Bach zu einem Erlebnis ganz besonderer Art werden.
Westfalenpost, 4.4.06
Monteverdi "Marienvesper"
"souveräne und stilkritische Deutung"
Sträflich vernachlässigt wurde lange Zeit Monteverdis Kirchenmusik. [...] Begabt mit viel Sinn für die rechte Tat zur rechten Zeit hat Ute Debus dieses außergewöhnliche - Bachs und Beethovens Messen durchaus ebenbürtige - Werk in den Mittelpunkt der diesjährigen Weihnachtskonzerte gestellt [...] Ute Debus und alle Mitwirkenden haben mit ihrer souveränen und stilkritischen Deutung ihren Beitrag geleistet und höchste Lorbeeren verdient.
Siegener Zeitung, 18.12.05
 
"ein großes Konzert"
Chor, Gesangs- und Instrumentalsolisten fanden sich unter Leitung von Ute Debus zu einem großen Konzertereignis [...] Urplötzliche Wechsel der musikalischen Parameter: nie vorhersehbar, wann wieder ein Dreiertakt beginnen wird, wann ein Echo einsetzt, wann eine lange Pianissimophase anhebt - das alles wirkt organisch und hat in jedem Moment durch und durch Kunstcharakter. Das verlangt von allen Beteiligten ein Maximum an Gestaltungsfähigkeit. Weil die gegeben war, kam ein großes Konzert zustande.
Westfälische Rundschau, 18.12.05
J. S. Bach "Actus tragicus" und weitere Trauerkantaten
"natürlich und fein"
Bei diesen Aufführungen erwies sich nicht nur die ungewöhnlich kleine Besetzung in Chor und Orchester (elf Vokalisten plus max. acht Instrumentalisten) als passend, welche die Kantaten mit ihrer herbstlichen Thematik vor allem klanglichem Übermaß bewahrte, als angemessen erwies sich auch der ausschließliche Einsatz barocker Instrumente (darunter etwa die Viola da gamba), die den modernen Instrumenten gegenüber den Vorzug haben, über eine natürliche, vornehme Dämpfung und einen feinen, weniger vordergründigen Klang zu verfügen. Mit natürlich und fein wären zugleich auch die Leistungen der ausübenden Musiker beschrieben [...] Capella cantabilis und Via Antiqua folgten der Musik mit demütigem Lauschen auf das, was sie an Vielfalt in sich trägt… und überließen sich willig der natürlichen Bewegung der Kompositionen, was der Wirkung zugute kam und den Eindruck verstärkte.
Siegener Zeitung, 8.11.05
 
"überzeugte mit vollem, abgerundeten Klang"
Capella cantabilis mit Trauerkantaten [...] Einmal mehr zeigte dieses herausragende Ensemble mit Sängerinnen und Sängern der Ev. Kantorei Siegen, dass es im Chorgesang in der Region das Maß aller Dinge ist. [...] Die capella cantabilis überzeugte mit vollem, abgerundeten Klang, ließ die Musik atmen.
Westfälische Rundschau, 8.11.05
Mendelssohn - Herchenröder - Honegger
"Kolossales Klanggemälde"
Evangelische Kantorei begeistert mit Honeggers "König David" [...] Unter der zupackenden Leitung von Ute Debus gelang es der Evangelischen Kantorei und der Philharmonie Südwestfalen, das facettenreiche Leben Davids wie einen breiten farbenprächtigen Klangteppich auszurollen und als reiches, üppiges Tongemälde erscheinen zu lassen. Einen wesentlichen Anteil an der Farbigkeit und Üppigkeit des Gesamteindrucks hatte neben der gut disponierten Kantorei mit ihrem vollen, geschlossenen Chorklang ganz unzweifelhaft auch Marietta Zumbült, deren warme, frei schwingende, weit strahlende Sopranstimme kraftvoll und zugleich mühelos Chor und Orchester umspannte, ja majestätisch überflügelte, wie man es von einem Verkündigungsengel ja auch mit Fug und Recht erwarten kann.
Demgegenüber gab sich David Gravenhorst als Erzähler der Lebensgeschichte Davids betont nüchtern und vermied es, sich bei seinem Vortrag exaltierten Gefühlsausbrüchen hinzugeben. Den Gefühlsausbruch übernahm die Altistin Bhawani Moennsad, in jener Szene, in der die Hexe von Endor durch raunenden Sprechgesang dem ratlosen Saul die Gestalt des alten Samuel aus dem Totenreich heraufbeschwört. Moennsads schöne weiche Altstimme kam darüber hinaus auch gut in "Davids Hirtenlied" und im "Gesang der Dienerin" zur Geltung, wenngleich es ihr stellenweise nicht ganz gelang, sich gegenüber dem kraftstrotzenden Orchester ausreichend Gehör zu verschaffen. Johannes Klüser, zuständig für den Psalmengesang in tenoraler Lage, erwies sich als zuverlässiger Solist mit sicherer Höhe.
Insgesamt war der prachtvolle musikalische Durchmarsch durch das Leben des Königs vielleicht von einem gewissen Übergewicht des Orchesterapparats bestimmt, was aber insofern nicht besonders ins Gewicht fällt, als Honegger die einzelnen Instrumente seines reichlich bestückten Orchesters dankenswerterweise mit so viel ohrenschmeichelnden Gesangslinien und interessanten Begleitfiguren ausgestattet hat, dass man auch an einem beherzt aufspielenden Orchester wie der Philharmonie Südwestfalen seine helle Freude hat. Helle Freude hatte offensichtlich auch das Publikum, das den königlichen Konzertabend im Gläsersaal mit großzügig gespendetem Applaus bedachte.
Siegener Zeitung, 18.10.05

 
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20:00 Uhr
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