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Historie der Kantorei
Seit mehr als 60 Jahren und über 1000 Konzerten im Dienst der Kirchenmusik
Gründung im Jahre 1947 |
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Seit ihrer Gründung im Jahre 1947 gestaltet die Evangelische Kantorei Siegen jährlich ein vielseitiges und abwechslungsreiches musikalisches Programm. A capella-Werke sind darin ebenso enthalten wie die grossen Messen und Oratorien mit Orchesterbegleitung. |
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aufgeführte Werke(auszugsweise) |
z.B. Georg Friedrich Händels "Messias" (in der Mozart-Fassung, wiederholte Aufführung am 16. und 17.12.2006), die Bachsche "Matthäus-" und "Johannes-Passion" sowie seine "H-Moll-Messe", Felix Mendelssohn-Bartholdys "Elias" und "Paulus", Johannes Brahms "Requiem" , Joseph Haydns "Schöpfung" sowie Mozart- und Schubert-Messen. Als sicherlich herausragende Konzerte sind die Uraufführung der "Passionserzählung der Maria Magdalena" von Henning Frederichs, einem zeitgenössischen Komponisten , die Aufführung des "Dresdner Requiems" von Rudolf Mauersberger anlässlich des 50. Jahrestages der Zerstörung Siegens 1994 und die Siegener Erstaufführung der Kantate "in terra pax" des Professors für Musiktheorie an der Universität Siegen, Martin Herchenröder am 18.11.2001,sowie seine kleine Kantate "Weg nach Jerusalem" zu nennen. Unbekannte und moderne Chorliteratur hat ihren wichtigen Platz neben den vielgesungenen "Klassikern"; und natürlich fehlen auch nicht die vielfältigsten gesangs- und instrumentalsolistischen Konzerte. Hier finden Sie eine Liste der Aufführungs-"Highlights" der Kantorei. |
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Wirkungsstätten der Kantorei (gerade in jüngerer Zeit) |
Konzertiert wird in Siegen, im Siegerland (die Kantorei ist mit drei bis vier Konzerten regelmässig im Programm des Gebrüder-Busch-Kreises, der Kulturgemeinde im nördlichen Siegerland, vertreten) und natürlich über diese Grenzen hinaus in vielen Städten im Bundesgebiet, wie z.B. in der Dresdner Frauenkirche, oder in der Stralsunder Nikolaikirche, der Bartholomaei Kirche in Demmin sowie der Pfarrkirche in Neuenkirchen bei Greifswald. Außerdem in der Peterskirche in Görlitz, der Johanneskirche in Zittau und im Dom St. Petri in Bautzen. Unlängst führte sie Konzerte im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz, nämlich in der Eglise St. Thomas in Strasbourg, der Ludwigskirche in Freiburg und der Pauluskirche in Basel auf. |
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Zusammenarbeit mit ... |
Sie wird auch immer wieder angefragt, den Chorpart in Konzerten anderer Veranstalter zu übernehmen, wie z.B. in den Konzerten der Philharmonie Südwestfalen (Landesorchester) |
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Konzertreisen |
Konzertreisen führten die
Kantorei bisher in die Schweiz, nach Polen, Ungarn und England.
Innerhalb Deutschlands stand Sachsen mit Schwerpunkt Dresden,
Mecklenburg-Vorpommern und die Oberlausitz auf dem Reiseplan. Weitere Konzertreisen fürhten in das "Dreiländereck"
Deutschland-Schweiz-Frankreich sowie am Ende der vergangenen Konzertsaison ins Berchtesgadener Land. |
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Öffentlichkeitsarbeit |
Sie hat Rundfunk-, Schallplatten- und CD-Aufnahmen produziert und bei einem Fernsehgottesdienst mitgewirkt. |
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Künstlerische Leiter |
Helmut Winter steht für die Jahre des Anfangs ab 1947, von der Zeit der ungünstigen Bedingungen bis zum Beginn der Konsolidierung, wie sie vor allem durch den Wiederaufbau der Kirchen ermöglicht wurde; KMD Almuth Höfker steht mit fünfunddreißig Dirigentenjahren für die stetige Weiterentwicklung der Kantorei und für die längste Epoche ihrer Geschichte. Seit 1991 leitet Kirchenmusikdirektorin Ute Debus die Kantorei. Sie hat ihr Kirchenmusikstudium an der Westfälischen Kirchenmusikschule Herford mit dem B-Examen und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hannover mit dem A-Examen abgeschlossen. Sie wiederum hat 1998 das 20köpfige Vokal-Ensemble "capella cantabilis" gegründet, das unter dem Dach der Kantorei seither jährlich mit einigen Konzerten in den Jahresprogrammen vertreten ist.
capella cantabilis |
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